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demenz 54 / 2022 | Thema: Wie bereiten wir uns vor auf die neuen Zeiten?

 

Die Pandemie, der Krieg in der Ukraine, die drohenden Schatten der Klimakrise haben unseren Fortschrittsoptimismus beschädigt, vielleicht gebrochen. Wird der reißende Fluss der Krisen, in denen wir jetzt zappeln, die schönen

Modelle, die klugen Konzepte, die engagierte Praxis der Sorge für Menschen mit Demenz unbeschädigt lassen? Unser Wohlstand ist von allen Seiten bedroht: Das wird an den Schwachen nicht spurlos vorübergehen. Wie bereiten wir uns auf die kommenden Veränderungen vor? Wird alles schlechter oder gibt es auch die Chance für einen Neuanfang? Die Krisen können uns weiter trennen (Corona

und der Lockdown haben das gezeigt). Die Krisen können aber auch eine Umkehr möglich machen. Sie könnte darin bestehen, dass die immer tiefere Trennung zwischen der Welt der „Gesunden“ auf der einen Seite und der „Schwachen“ auf der anderen Seite (Pflegebedürftige, Menschen

mit Demenz, mit Behinderungen usw.) überwunden wird? Inmitten aller bedrückenden Schwierigkeiten suchen wir nach Beispielen für eine neue Gemeinschaft, nach Beispielen

für das, was uns zusammenführt.

Die Ausgabe 54 des DemenzMagazins wird die Krisen der Versorgung analysieren und zugleich über die Aufbruchshoffnungen für die Betroffenen, die Angehörigen, die Pflegenden sprechen.

Und wenn Sie darüber bereits heute neugierig geworden sind, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns auf dieser Reise zur Demenz begleiten möchten.

Erscheinungsdatum: 12.09.2022