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demenz 44 / 2020 | Thema: erinnern – vergessen

Gedächtnisstörung fällt vielen als Erstes ein, wenn sie an Demenz denken. Auch in der Diagnostik ist die Beeinträchtigung des Gedächtnisses und der Erinnerungsfähigkeit ein wichtiger Indikator. Für die Betroffenen hat eine Einschränkung des Gedächtnisses und der Merkfähigkeit diverse Folgen für die Alltagsbewältigung, die dadurch mitunter massiv eingeschränkt sein kann. Wir werden in der Ausgabe „erinnern – vergessen“ darauf eingehen was es heißt, das Erinnern zu vergessen, für die Betroffenen, die Angehörigen und andere Begleitende. Aufgezeigt wird der komplexe Vorgang vom Erleben bis zum wieder Erinnern und warum dieser komplexe Vorgang gestört sein kann. Aber wir wären nicht demenz.DAS MAGAZIN, wenn wir das Thema nicht aus verschiedenen Perspektiven anschauen würden. Vergessen (können) hat eine hohe Qualität und ist mitunter existenziell wichtig. So werden wir der Frage nachgehen, welche Chancen im Vergessen liegen und wie das Umfeld gut mit dem Vergessen umgehen kann. Aber auch, warum manche Erlebnisse, auch bei ausgeprägter Beeinträchtigung des Gedächtnisses, nicht vergessen werden (können).

Erscheinungsdatum: 27.03.2020